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Sterilgutaufbereitung nach neuer ISO-Norm zertifziert

Kassel. Die Sterilgutaufbereitung am Klinikum Kassel kann auch sensible Instrumente wie Endoskope nach den höchsten Qualitätsstandards aufbereiten. Ein externer Zertifizierer hat jetzt bestätigt, dass die Sterilgutversorgung und die Aufbereitung der Endoskope auch den strengeren Vorgaben der neuen Norm DIN EN ISO 13485:2016 entsprechen. Die Sterilgutversorgungsabteilung war erstmals vor drei Jahren nach der damals gültigen Norm (DIN EN ISO 13485:2012) zertifiziert und jährlich überprüft worden.

Die neue Zertifizierung bezieht sich erstmals auch auf besonders sensible Medizinprodukte der Kategorie „Kritisch C“, zu denen beispielsweise Endoskope zählen. Deren Aufbereitung erfordert ein besonderes Wissen und eine besondere technische Ausstattung. So können diese Instrumente wegen ihrer Temperaturempfindlichkeit nicht, wie sonst üblich, bei 134 Grad sterilisiert werden. Stattdessen wird bei ihnen ein Verfahren bei 60 Grad Celsius und unter dem Einsatz von Formaldehyd angewendet.

„Die Zertifizierung nach der neuen Norm bestätigt, dass wir auch die strengeren Vorgaben erfüllen, um sensible Medizinprodukte in jedem einzelnen Prozessschritt, aber auch insgesamt nach den höchsten Qualitätsstandards aufbereiten zu können“, sagt Max Peter Meinecke, Geschäftsführer der CASALIS Facility Services GmbH. Das Unternehmen ist eine gemeinsame Tochtergesellschaft des Klinikum Kassel und des Krankenhausdienstleisters VAMED und betreibt die 2015 neu errichtete Aufbereitungseinheit für Medizinprodukte  auf dem Gelände des Klinikum Kassel an der Mönchebergstraße. Diese zählt auf Grund ihrer technischen und baulichen Ausstattung zu den modernsten in Deutschland und versorgt außer dem Klinikum Kassel auch weitere Krankenhäuser der Gesundheit Nordhessen. Dort werden jährlich etwa 135.000 OP-Sets und Einzelinstrumente gereinigt, desinfiziert, kontrolliert und sterilisiert. Hinzu kommen noch etwa 60 Endoskope pro Tag.

Zum Qualitätsmanagement der CASALIS Facility Services gehört auch eine regelmäßige Fort- und Weiterbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, um die immer komplexer werdenden OP-Instrumente jederzeit nach den höchsten Qualitäts- und Hygienestandards aufbereiten zu können. Die zuverlässige und pünktliche Lieferung von einwandfrei aufbereiteten medizinischen Instrumenten ist für die Patientensicherheit unerlässlich und Grundvoraussetzung für jede Operation

 
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