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Bild: Patientinnen im Gespräch vertieft

Beratungs- und Schulungsangebote

Das Klinikum Kassel bietet seinen Patienten und Patientinnen sowie deren Angehörigen eine breite Palette an Beratungen und Schulungen an.
Neben den unten gelisteten Beratungen und Schulungen gibt es zahlreiche weitere Angebote für Patientinnen und Patienten - zum Beispiel die ökumenische Klinikseelsorge, den Besuchsdienst, die Blauen Helferinnen, die Patientenbücherei und einen Dolmetscherdienst. Bei Interesse hilft Ihnen Ihr Stationsteam gern weiter.


Asthmaschulung

Offen für alle Interessierten, Betroffenen und Familienangehörigen
Jeden 2. Mittwoch im Monat um 18 Uhr im Klinikum Kassel, Haus 11, Eingang A
Infos: Klinik für Herz- und Kreislauferkrankungen , Telefon 0561 980-3076
Aktuelle Themen siehe unter Veranstaltungen.



Beratung für Brustkrebspatientinnen

Informations- und Gesprächsangebot für Brustkrebspatientinnen durch Sozialpädagoginnen der Beratungsstelle Leben mit Krebs und betroffene Frauen der Frauenselbsthilfe nach Krebs.

Information: Interdisziplinäres Brustzentrum im Klinikum Kassel
Tel. 0561 980-3042



Blaue HelferInnen

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Ernährungsberatung und Diabetesschulung (Klinik für Gastroenterologie, Endokrinologie, Diabetologie und Allgemeine Innere Medizin)

Gruppenschulungen von Montag bis Freitag (Bitte um Voranmeldung)
im Haus 3, 2. OG, Raum 048

Terminvereinbarung unter
Telefon 0561 980-2955
Diabetesberaterin Sigrid Ludwig-Morell, Dr. Andreas Wittig, Prof. Dr. Frank Schuppert

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Ernährungsberatung

Patienten mit verschiedenen ernährungsabhängigen Krankheiten werden von den Diätassistentinnen beraten, geschult und betreut. Diese Patienten müssen ausreichend und gezielt informiert werden, um ihre Ess- und Trinkgewohnheiten ändern zu können. Ziel ist es, den Gesundheitszustand und die Vitalität zu verbessern oder zu erhalten. Als Lernhilfe für die Patienten werden moderne Medien eingesetzt. Durch praktisches Üben können sie Alternativen zum bisherigen Ess- und Trinkverhalten finden und somit weiter den Essensgenuss erhalten. Zum besseren Verständnis für den Patienten werden Zusammenhänge zwischen Erkrankung und dem Nutzen der Ernährungsumstellung hergestellt.
Nach einem Aufnahmegespräch mit der Erhebung der Ess- und Trinkgewohnheiten werden individuelle Lösungen gesucht, um die langfristige Akzeptanz einer Ernährungsumstellung zu ermöglichen.
Die Ernährungs- und Diätberatung wird vom Stationsteam angefordert, unter anderem für folgende Indikationen:

  • gestörte Glukosetoleranz
  • Fettstoffwechselstörungen (Dyslipoproteinämie)
  • Bluthochdruck (Hypertonus
  • Übergewicht (Adipositas)
  • Gicht (Hyperurikämie)
  • Herz-Kreislauferkrankungen
  • Nierenerkrankungen bei eingeschränkter Nierenfunktion und Dialysebehandlung
  • Leberzirrhose
  • Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes wie z. B. chronisch-entzündliche Darmerkrankungen
  • Nahrungsmittelallergien
  • Milchzuckerunverträglichkeit (Laktoseintoleranz)
  • Fruchtzuckerunverträglichkeit (Fruktoseintoleranz)
  • Glutenunverträglichkeit (Sprue, Zöliakie)
  • Essstörungen als psychosomatische Erkrankungen (in Zusammenarbeit mit der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie)

Diabetesschulung

Für eine erfolgreiche Behandlung der Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) ist die Schulung und Beratung der Patienten und ggf. ihrer Angehörigen unabdingbar. Nur der gut geschulte Patient kann selbst Einfluss auf sein Wohlbefinden, seine Leistungsfähigkeit und Lebensqualität nehmen. Hier die Ziele der Diabetikerschulungen im Klinikum Kassel im Einzelnen:

  • Vermeidung akuter Stoffwechselentgleisungen
  • Vermittlung von Wissen und Fertigkeiten, die es den Patienten ermöglichen, diabetesbedingte Folgeerkrankungen zu vermeiden, zu verzögern bzw. zu stoppen.
  • Schulung in der Bewältigung diabetesbedingter Belastungen.

Allen Patienten mit Diabetes mellitus im Klinikum werden Gruppenschulungen angeboten, jeweils montags bis freitags, 13-14 Uhr, im Haus 10, 5. Obergeschoss, Raum 500.

  • Montag: Was ist Diabetes (Krankheitsbild, Vermeidung akuter Stoffwechselentgleisungen)
  • Dienstag: Ernährung (Vollwertige Ernährung, Maßnahmen zur erfolgreichen Gewichtsabnahme)
  • Mittwoch: Ernährung (Schätzen und Umgang mit Kohlenhydraten mit praktischen Übungen)
  • Donnerstag: Folgeerkrankungen
  • Freitag: Empfehlungen zur vorbeugenden Fußpflege

In den Schulungen steht der Patient mit seinem Diabetes im Mittelpunkt. Neben der Hilfestellung zur Selbständigkeit im Umgang mit seinem Diabetes stehen die Mitarbeiterinnen ihm beim Treffen von Entscheidungen beratend zur Seite. In einer Gruppenschulung macht das Lernen Spaß, die Patienten können viele wichtige Fragen im Gespräch untereinander klären und sich gegenseitig helfen. Das hohe Niveau der Diabetesschulungen im Klinikum Kassel wird auch dadurch dokumentiert, dass die Klinik für Gastroenterologie, Endokrinologie, Diabetologie und Allgemeine Innere Medizin eine zertifizierte Behandlungseinrichtgung für Typ 2 Diabetiker nach den Richtlinien der Deutschen Diabetesgesellschaft (DGG) ist.

Zusätzlich zu den Gruppenschulungen werden individuelle Beratungsgespräche je nach Indikation und Wünschen der Patienten angeboten:

  • Anleitung bei Insulininjektionen mit Einwegspritzen sowie Insulinpens (Spritztechnik und Penberatung)
  • Umgang mit Insulin, dessen Wirkung und Lagerung
  • Grundlagen der Dosisanpassung
  • Selbstkontrolle von Blutzucker, Urinzucker, Aceton bei Typ 1
  • Umgang mit Blutzuckertagebüchern
  • Unterzuckerung: Symptome, Ursachen, Maßnahmen
  • Diabetes-Selbsthilfegruppe
  • Fahrtauglichkeit

Die Diabetesassistentinnen und Diabetesberaterinnen gehören zum interdisziplinären Diabetesteam unter der ärztlichen Leitung des Direktors der Klinik für Gastroenterologie, Endokrinologie, Diabetologie und Allgemeine Innere Medizin , Prof. Dr. Frank Schuppert (Gastroenterologe, Endokrinologe und Diabetologe) und des Oberarztes der Klinik für Gastroenterologie, Endokrinologie, Diabetologie und Allgemeine Innere Medizin , Dr. Andreas Wittig (Gastroenterologe und Diabetologe). Es besteht eine enge Kooperation mit anderen Fachabteilungen im Klinikum Kassel, u.a. Augenheilkunde, Nervenheilkunde, Nierenheilkunde und Gefäßchirurgie, um gezielt diabetologische Folgeprobleme kompetent zu erkennen und zu behandeln.
Unter der Leitung der Diabetesberaterin Sigrid Ludwig-Morell treffen sich diabetes-interessierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Pflegedienstes und der Ärzteschaft aus der Klinik für Gastroenterologie, Endokrinologie, Diabetologie und Allgemeine Innere Medizin und anderer medizinischer Fachabteilungen des Klinikums zu monatlichen Fortbildungen, um die Diabetikerversorgung auf allen Stationen ständig auf dem aktuellen Stand der Wissenschaft zu halten und weiter zu verbessern.



Dolmetscherdienst

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Elternschule (aktuelles Programm)

Infoabend für werdende Eltern
jeweils dienstags um 19 Uhr, Treffpunkt:
Konferenzebene, Haus E, Ebene 8. Information über die Geburtshilfe, Besichtigung von Neugeborenenstation und Kreißsaal.
Telefon 0561 980-3121 (Kreißsaal) oder –3120 (Entbindungsstation)

Still- und Laktationsberatung
Aufklärung über die Vorteile des Stillens, Vermittlung der verschiedenen Stillpositionen,
Hilfe bei Stillschwierigkeiten. Stilltreff an jedem 2. und 4. Dienstag im Monat, 10 bis 12 Uhr. Information auf der Entbindungsstation in der Frauenklinik, Telefon 0561 980-3120.



Enterale Ernährungsberatung (Trink- und Sondennahrung):

Beratung und Schulung von Patienten und Angehörigen über Versorgung und Pflege rund um die Ernährungssonden.

Zum interdisziplinären Ernährungsteam gehören die Ernährungsschwester Margret Hoops, die zuständige Ärztin für enterale Ernährung im Klinikum Kassel Dr. Dorothee Dorlars (leitende Oberärztin der Klinik für Gastroenterologie, Endokrinologie, Diabetologie und Allgemeine Innere Medizin, Gastroenterologin und Ernährungsmedizinerin DGEM) und der Direktor der Klinik für Gastroenterologie, Endokrinologie, Diabetologie und Allgemeine Innere Medizin, Prof. Dr. F. Schuppert (Gastroenterologe, Endokrinologe und Diabetologe).

Terminvereinbarung mit Margret Hoops unter Telefon 0561 980-2302,
jeweils montags bis freitags 8 bis 12 Uhr.

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Das Angebot umfasst alle Bereiche der künstlich enteralen Ernährung, wie Sondenkost, Trink- und Ergänzungsnahrungen. Die Therapieplanerstellung erfolgt in Absprache mit dem behandelnden Arzt. Die Schulung des Patienten und dessen Angehörigen im Umgang mit den erforderlichen Materialien, die in Zusammenhang mit einer künstlichen Ernährung stehen, wird unter Anleitung von Frau Margret Hoops durchgeführt. Zum Zeitpunkt der Entlassung erfolgt eine Überleitung der Information an das Ernährungsteam im ambulanten Bereich, welches dann die weitere Betreuung des Patienten übernimmt.

Patientenberatung

  • abgestimmt auf das individuelle Krankheitsgeschehen erfolgt die Therapieplanerstellung in Zusammenarbeit mit dem behandelnden Arzt
  • Auswahl der Sondenkost
  • Berechnung des Bedarfs
  • Bestimmung der Flüssigkeitszufuhr

Schulung des Patienten

  • Applikation der Sondenkost
  • Verbandwechsel

Organisation und Koordination der Überleitung des Patienten aus dem stationären in den ambulanten Bereich

  • Information des Ernährungsteams im ambulanten Bereich
  • Information an die Krankenkasse
  • Information an den Hausarzt
  • Bestellung aller benötigten Materialien zur Heimversorgung

 



Hospizverein Kassel e. V.

Offene Sprechstunde an jedem zweiten Mittwoch im Monat von 14 bis 16 Uhr im
Patientenaufenthaltsraum der Station M9 (Haus 9, Klinik für Onkologie und Hämatologie).



Kinderärztliche Beratungsstelle bei Misshandlung und Missbrauch

Medizinische und kindergynäkologische Untersuchung, Dokumentation und Beratung bei sexuellem Missbrauch und körperlicher Misshandlung von Kindern, Beratung von Ärzten.

Kontakt: Dr. Bernd Herrmann, Telefon 0561 980-3389

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Ärztliche Kinderschutzambulanz | Kinder- und Jugendgynäkologie Ambulanz
Angebot:

  • Medizinische Untersuchungen, Diagnostik, Dokumentation und Beratung bei sexuellem Missbrauch und körperlicher Misshandlung von Kindern.
  • Kindergynäkologische Untersuchungen, Diagnostik und Therapie (Beratung und Therapie bei entzündlichen Erkrankungen bei Mädchen, Fremdkörper, Fehlbildungen etc.).
  • Möglichkeit der stationären Aufnahme und Diagnostik.
  • Bedarfsweise forensische Befunderhebung und Dokumentation.
  • Ausführliche Vorbereitung der Kinder und vorherige Klärung und Beratung, inwieweit eine medizinische Untersuchung in Einzelfall sinnvoll und angebracht ist.
  • Beratung über die Ergebnisse der Untersuchung, sich daraus ergebender Konsequenzen und Planung des weiteren Vorgehens; hierzu erfolgt: Enge Zusammenarbeit und Kontakte zu allen wichtigen Einrichtungen, die Beratung, Schutz, Unterstützung, rechtliche Schritte und Therapie anbieten („multiprofessionelle Kooperation“).
  • Beratung für ärztliche Kolleginnen & Kollegen sowie Fachleute aller Richtungen zu medizinischen Fragen oder Befunden bei Misshandlung oder Missbrauch; Gerichtsgutachten, Literaturdatenbank; Informationsskripte zum Thema; Fachvorträge.
  • Internet Angebot zu medizinischer Diagnostik bei Kindesmisshandlung für Fachkreise (mit Hinweisen und links für Eltern und Betroffene) www.kindesmisshandlung.de
  • Grundsätze
  • Gerade sexueller Missbrauch ist oft medizinisch nicht nachweisbar - dennoch kann die Untersuchung eine wichtige entlastende und beruhigende Funktion für die Kinder haben und helfen die Misshandlung zu verarbeiten. Grundsätzlich erfolgt keinerlei Zwang bei der Untersuchung, es werden keine Spekula und kein gynäkologischer Stuhl eingesetzt.
  • Bei körperlicher Misshandlung wollen wir nach dem Motto „Hilfe statt Strafe“ Kindern und Familien in Not helfen und nicht in erster Linie „Misshandlung beweisen“ oder „Täter überführen“.

Zielgruppen:

  • Von körperlicher oder sexueller Misshandlung betroffene Kinder, Eltern
  • die sie betreuenden Fachleute
  • Ärztinnen/Ärzte mit Fragen zu medizinischer Diagnostik bei Misshandlung oder Missbrauch

Die Ambulanz kann nur auf namentliche Überweisung an Dr. Herrmann (nur!) durch Kinder- oder Frauenärzte Kassenpatienten behandeln.

 



Klinikseelsorge

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Kontinenzzentrum der Gesellschaft für Inkontinenzhilfe (GIH)

Beratung von Patienten und Patientinnen, die unter Harn- und/oder Stuhlinkontinenz leiden.

Montag bis Freitag 8 bis 12 Uhr,
Telefon 0561 980-3697

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Am Klinikum Kassel wurde das erste GIH-Kontinenzzentrum eingerichtet.
Es wird von der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie, der Gynäkologisch-geburtshilflichen Klinik und der Klinik für Urologie gebildet; die Kinderklinik, die Kliniken für Neurologie und für Neurochirurgie sowie das Reha-Zentrum sind kooperativ eingeschlossen.

Aufgabe dieses Kontinenzzentrums ist es, primäre Anlaufstelle für Patienten zu sein, die unter Harn- und/oder Stuhlinkontinenz leiden, sie zu beraten und an eine GIH-Beratungsstelle, ggf. auch an eine besonders qualifizierte Klinik, zu Diagnostik und Therapie weiterzuleiten.

Zu diesem Zweck wurde ein Büro eingerichtet, welches während der normalen Sprechzeiten (Montag bis Freitag 8:30 bis 14:00 Uhr) mit einer Sekretärin besetzt ist, die telefonische oder schriftliche Anfragen entgegennimmt und an Experten weiterleitet, welche dann medizinische Fragen beantworten.

Außerdem wurde eine „Hotline“ eingerichtet, die zu vorgegebenen Zeiten mit „Experten“ besetzt ist; außerhalb der Sprechzeiten ist das Kontinenzzentrum per Anrufbeantworter, Fax und Email für Betroffene, deren Angehörige und für „Hausärzte“ zu erreichen.
Das Kontinenzzentrum vermittelt Kontakte zu Vertragsärzten, soweit sie Interesse an den Problemen inkontinenter Patienten bekundet und ihre Bereitschaft zur Kooperation als GIH-Beratungsstellen erklärt haben.

Telefon-Sprechzeiten: Montag bis Freitag 08-12 Uhr
Telefon-Hotline: Mittwoch 14:30-16:00 Uhr
Telefon 0561 980-3697
Fax 0561 980-6922

 



Patientenfürsprecherin

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Schlaganfallgruppe

Jeden ersten Dienstag im Monat um 16 Uhr, Haus 1, 3. Stock, Station1C7
Info: Margit Mattausch, Matthias Bernhardt, Telefon 0561 980-3635

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Schnelle Hilfe für Schlaganfallpatienten. Sieben Spezialstationen - sogenannte "Stroke Units" - gibt es in Hessen. Eine davon finden Sie im Klinikum Kassel.
Jährlich erleiden 250.000 Menschen in Deutschland einen Schlaganfall. Wenn das passiert, sind zwei Dinge wichtig: die Behandlung muss möglichst frühzeitig erfolgen und sie muss umfassend sein. Denn nur so können Folgeerkrankungen wie Sprech- und Sehstörungen sowie Lähmungen gering gehalten und ganz vermieden werden. Um optimale Behandlungsstrukturen sicherzustellen, wurden in Hessen Spezialstationen für Schlaganfallpatienten, sogenannte "Stroke Units", eingerichtet (engl. stroke = Schlaganfall).

Im Klinikum Kassel stehen sechs Betten für die Schlaganfall-Spezialbehandlung bereit. Ein Team aus Ärzten, Pflegekräften und Therapeuten kümmert sich intensiv um die Schlaganfallpatienten.
Die ersten Stunden der Behandlung sind die entscheidenden. Durch ein integratives Behandlunsgkonzept soll den Patienten geholfen werden. Das beinhaltet neben Früherkennung und vorklinischer Notfallversorgung, soweit erforderlich, auch die sofortige stationäre Aufnahme in der Stroke Unit und die notwendige Diagnostik.
Einbezogen wird gegebenenfalls auch die Intensivstation und die Weiterverlegung auf Allgemeinstationen oder in Rehabilitationseinrichtungen. Eine ambulante Rehaversorgung bietet hier auch das Reha-Zentrum im Klinikum Kassel an.

Die Einrichtung der Stroke Units stellt einen großen Fortschritt in der Versorgung der Schlaganfallpatienten dar. Den Betroffenen kann das Konzept der Stroke Units kürzere Krankenhausaufenthalte, bessere Behandlungsergebnisse und deutliche Reduktion von Spätfolgen bringen.
Die Stroke Unit im Klinikum Kassel liegt genau neben der neurologischen Notfallaufnahme. Der Patient kann also ohne Zeitverzug untersucht werden. Alle therapeutischen Maßnahmen werden auch am Wochenende durchgeführt, um optimale Therapieerfolge zu erzielen.
Der Stroke Unit ist eine post Stroke Unit angegliedert, das heißt, ein Teil der Patienten kann bis zu seiner Genesung im Klinikum verbleiben und somit ist eine personelle Kontinuität gewährleistet.
Ein Qualitätssicherungsprogramm, bei dem die Daten anonymisiert an die Geschäftsstelle Qualitätssicherung der Hessischen Krankenhausgesellschaft weitergeleitet und ausgewertet werden, ist verpflichtend für alle Stroke Units in Hessen. Da das Klinikum Kassel vernetzt ist, findet hier ein schneller Datenaustausch statt.

Neben der medizinischen Betreuung bietet das Klinikum Kassel aber noch mehr. Die Schlaganfallinformationsgruppe bietet einmal im Monat auf Anregung der Deutschen Schlaganfall-Hilfe Informationsgruppen an. Und nach vorheriger telefonischer Anmeldung können Betroffene und Angehörige jeweils montags an einer Informationssprechstunde teilnehmen, die von einem Betroffenen geführt wird.

Weitere Informationen erhalten sie unter:

Telefon 0561 980-3736 oder
Neurologische Klinik im Klinikum Kassel
Prof. Dr. med. Dipl. Psych. Andreas Ferbert
(Regionalbeauftragter der Stiftung Deutsche Schlaganfallhilfe für Nordhessen)
Mönchebergstraße 41-43 | 34125 Kassel
Telefon 0561 980-3401
E-Mail (verlinkt mit neurologie@klinikum-kassel.de)

und über
Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe,
Carl-Bertelsmann-Straße 256 | 33311 Gütersloh

 



Schlaganfallsprechstunde für Betroffene und Angehörige

Schlaganfallsprechstunde für Betroffene und Angehörige:

Donnerstag ab 15.30 Uhr im Raum der Ergotherapie der Station 1C7, Stationsbüro,
Telefon 0561 980-3630, oder Rainer Kuhnert, Telefon 0561 43141

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Für alle vom Schlaganfall Betroffenen und deren Angehörige aus dem Raum Kassel bieten wir auf Anregung der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe eine Informationsgruppe an.
Sie soll der Information über spezielle mit dem Schlaganfall zusammenhängende Themen dienen, aber auch dem Erfahrungsaustausch zwischen den Betroffenen.

Rainer Kuhnert, der diese Sprechstunde anbietet, hatte selbst einen schweren Schlaganfall und ist im Klinikum Kassel behandelt worden.
Mit Hilfe der Ärzte, des Pflegepersonals, Herr Kuhnert der Therapeuten - aber auch seiner Frau hat er wieder eine gewisse Selbständigkeit erlangt. Dass es ihm heute wieder gut geht, liegt aber vor allem an seinem unerschütterlichen Willen, es zu schaffen.
Er ist nicht mehr der, der er einmal war. Er hat ein neues, ein anderes Leben begonnen. Und er will helfen. Rainer Kuhnert macht dies ehrenamtlich. Er bietet Hilfestellung bei der Suche der richtigen Therapeuten, bei Behördengängen und vielem mehr. Aber er hört auch einfach nur zu oder berichtet über seinen Krankheitsverlauf.

Warnzeichen für einen drohenden Schlaganfall
Sie sollten sofort einen Arzt aufsuchen, wenn eines der folgenden typischen Warnzeichen auftritt:

  • Plötzliche Schwäche oder Gefühlsstörungen einer Körperseite, besonders des Gesichtes, des Armes oder Beines
  • Ein plötzlicher Verlust der Sprechfähigkeit oder Schwierigkeiten, gesprochenes zu verstehen.
  • Eine plötzliche Sehstörung, vor allem, wenn sei nur auf einem Auge auftritt.
  • Erstmalig und plötzlich auftretende sehr heftige Kopfschmerzen
  • Vorübergehende Doppelbilder
  • Plötzlich einsetzender Schwindel mit Gangunsicherheit

Buch-Tipps empfohlen von der Stiftung Deutsche Schlaganfallhilfe:

  • Georges Simeon: Die Glocken von Bicetre, Diogenes Taschenbuch
  • Eva Polak: So ist das mit Opa, Verlag Sauerländer, Ein Kinderbuch mit Illustrationen von Christa Unzner
  • Erlebnisberichte von Schlaganfall-Betroffenen:
  • Jean-Dominique Bauby: Schmetterling und Taucherglocke, Paul Zsolnay Verlag
  • Dieter Zimmer: Die gelbe Karte, Bastei Lübbe Taschenbücher
  • Dieter Menninger: Lerne Abschied nehmen, Protokolle eines Schlaganfalls, Fischer Taschenbuch Verlag
  • Dietrich Peinert, Stefanie Esan: Aus dem Gleichgewicht; Mabuse Verlag, Frankfurt

Wichtige Adressen im Netz:

 



Sozialberatung (Sozialdienst)

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Stomatherapie und -beratung, Inkontinenzberatung

Beratung und Versorgung von Patientinnen und Patienten vor und nach einer Operation an Darm und Blase mit Anlage eines künstlichen Ausgangs (Stoma).

Sie erreichen die Stomatherapeutin über die Telefonzentrale 0561 980-0

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Aufgaben

  • Beratung und Versorgung von Patientinnen und Patienten
  • Ernährungsberatung von Betroffenen
  • Inkontinenzberatung
  • Fortbildung von Pflegekräften

Schwerpunkte

  • das praeoperative Gespräch mit dem Patienten und dem Chirurgen bezüglich der Stomalokalisation
  • Mithilfe bei der Inkontinenzanalyse
  • Gespräch mit dem Patienten und seinen Angehörigen
  • Diskussion zwischen Enterostomatherapeuten, Arzt und Patient bezüglich spezieller Patientenbedürfnisse
  • Beratung / Betreuung beim Erstellen eines Inkontinenzprogrammes
  • Informationen über die Stomapflege
  • Informationen über sachgerechtes Anbringen der Inkontinenzhilfsmittel und Verbandsmaterialien
  • Beratung / Betreuung von Patienten mit schwerheilenden Wunden
  • Durchführung von regelmäßigen Verbandwechseln
  • Psychische Betreuung der speziellen Patientengruppen und der Angehörigen

 

 

 

 

Notfall
 


Selbsthilfegruppen

Selbsthilfegruppen in der Region finden Sie auf der Internetseite der Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen (KISS) unter www.selbsthilfe-kassel.de